Mayako Pahichan setzt sich für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare in der Ehe in Nepal ein

Die Organisation „Mayako Pahichan“ unter der Leitung ihres Geschäftsführers Sunil Pant setzt sich für die Gleichstellung von LGBTQI-Paaren in Nepal ein, unterstützt gleichgeschlechtliche Paare bei der Bewältigung rechtlicher Hürden und fördert eine breitere Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften im Land. 

In Nepal waren die Rechte von LGBTQI-Personen in der Vergangenheit mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, da gleichgeschlechtliche Beziehungen rechtlich nicht anerkannt wurden. Trotz einiger Fortschritte sehen sich viele gleichgeschlechtliche Paare bei der Eintragung ihrer Ehe weiterhin mit bürokratischen Hürden und Widerstand seitens der lokalen Gerichte konfrontiert.

Doch Mayako Pahichan verändert diese Situation. Im Juni 2023 spielte sie eine entscheidende Rolle bei der wegweisenden einstweiligen Verfügung des Obersten Gerichtshofs von Nepal, mit der die Regierung angewiesen wurde, gleichgeschlechtliche Ehen anzuerkennen. 

Obwohl die gerichtliche Anordnung weithin begrüßt wurde, bleibt sie für einige Institutionen ein Streitpunkt. Im Juli 2023 lehnte das Bezirksgericht Kathmandu die Eintragung der Ehe von Maya Gurung ab, deren Geschlecht in ihren amtlichen Unterlagen als männlich vermerkt ist. Das Bezirksgericht begründete dies damit, dass sie gemäß den Ehekriterien des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht als rechtliche Frau gelte. Dank des Engagements von Mayako Pahichan und ihren Partnern gelang es Maya und ihrem Partner Surendra Pandey jedoch, als erstes gleichgeschlechtliches Paar ihre Ehe in Nepal rechtmäßig eintragen zu lassen. 

Als Ergebnis dieser Lobbyarbeit veröffentlichte das Innenministerium am 27. April 2024 ein Rundschreiben, in dem alle Kommunalverwaltungen landesweit angewiesen wurden, vorübergehend ein Verzeichnis aller gleichgeschlechtlichen Ehen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu führen, wodurch diese Verbindungen offiziell anerkannt wurden. Das ist nicht nur reine Bürokratie – es ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung, der gleichgeschlechtlichen Paaren eine offizielle Anerkennung ihrer Partnerschaften bietet. 

Nach diesem Meilenstein wurden sieben gleichgeschlechtliche Ehen erfolgreich registriert, was den Einfluss von Mayako Pahichan auf die Förderung der LGBTQI-Rechte in Nepal unterstreicht. Obwohl es nach wie vor Widerstände seitens einiger Gerichte gibt, setzt sich Mayako Pahichan weiterhin für eine dauerhafte rechtliche Anerkennung und gleiche Rechte für LGBTQI-Paare ein und ebnet damit den Weg für die Ehegleichheit im Land.

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