Der Terroranschlag auf die Berliner CSD (Pride) an diesem Wochenende hat uns zutiefst erschüttert. Als Berliner trauern wir um den Getöteten, und unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen, bei allen Verletzten und bei all jenen, deren Sicherheitsgefühl durch diese schreckliche Tat erschüttert wurde.
Wir solidarisieren uns mit den LGBTQI-Gemeinschaften in Berlin und überall auf der Welt, insbesondere mit LGBTQI-Muslimen und LGBTQI-Flüchtlingen, die sich in diesem Moment möglicherweise besonders schutzbedürftig fühlen. Wir lehnen jeden Versuch ab, diesen Anschlag dazu zu nutzen, muslimische Gemeinschaften, Flüchtlinge und Migranten zu stigmatisieren oder zum Sündenbock zu machen. Unsere Reaktion muss Hass in all seinen Formen zurückweisen und uns über unsere vielfältigen LGBTQI-Gemeinschaften hinweg näher zusammenbringen.
In Momenten wie diesen ist es verständlich, sich machtlos zu fühlen. Aber wir sind nicht machtlos. Spenden für LGBTQI-Anliegen in Deutschland und weltweit sind eine konstruktive Möglichkeit, Trauer in Solidarität zu verwandeln, unsere Gemeinschaften zu stärken und die Freiheit und Würde zu verteidigen, für die der Pride steht.
– Der Lenkungsausschuss von GiveOut Germany
