Mit Hilfe von Recht und Gerichten die Gleichstellung vorantreiben

Private, einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen sind in 63 Rechtsordnungen nach wie vor illegal; die Strafen reichen von Festnahme und Freiheitsentzug bis hin zu Auspeitschung und – in 12 Ländern – zur Todesstrafe. Weltweit werden Gesetze zur öffentlichen Ordnung und gegen Landstreicherei dazu genutzt, Transpersonen zu schikanieren, festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen, während Geschlechtsausdruck und -identität in 14 Rechtsordnungen durch Gesetze gegen “Crossdressing”, “Identitätsbetrug” und “Verkleidung” unter Strafe gestellt werden.

Selbst in vielen Ländern, in denen LGBTQI-Identitäten nicht unter Strafe stehen, sehen sich Angehörige dieser Gemeinschaft mit zusätzlichen rechtlichen Hindernissen und einem besorgniserregenden Mangel an rechtlichem Schutz vor Diskriminierung konfrontiert. Da sie sozial und wirtschaftlich ausgegrenzt sind, haben LGBTQI-Personen zudem Schwierigkeiten, über das Rechtssystem die Unterstützung zu erhalten, die sie benötigen, wenn sie schikaniert oder verfolgt werden.

Die Förderpartner von GiveOut nutzen das Recht und die Gerichte, um Gesetze anzufechten, die gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen und Transidentitäten unter Strafe stellen, rechtlichen Schutz vor Diskriminierung zu erwirken, LGBTQI-Personen gegen ungerechte Behandlung zu verteidigen und die Ehegleichheit voranzutreiben.

Um diese wichtige Arbeit zu unterstützen, hat GiveOut den „LGBTQI Legal Aid Fund“ ins Leben gerufen, um unseren Förderpartnern Finanzmittel zur Verfügung zu stellen und die unentgeltliche Rechtsberatung durch einige der weltweit führenden Anwaltskanzleien zu ermöglichen.

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